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Steckbrief-Muster

So könnte Euer Steckbrief aussehen:

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Was bedeutet Praktikum und welche Arten von Praktikum

gibt es eigentlich für SchülerInnen ?

 

Allgemeine Information


Ein Praktikum ist eine zeitlich befristete praktische Tätigkeit in Betrieben, die den SchülerInnen eine berufliche Orientierung oder Berufswahlentscheidung erleichtern soll.

 
 

Praktika ermöglichen in bestimmte Berufsfelder hineinzuschnuppern und helfen herauszufinden, welche berufliche Richtung einmal eingeschlagen werden soll. Die jungen Menschen können einen Einblick in die reale Arbeitswelt erhalten und der Betrieb kann sich einen Eindruck über einen potentiellen Azubi bilden.

 

Wertvolle Schlüsselqualifikationen wie z.B. Teamfähigkeit oder andere soziale Kompetenzen können erworben oder erweitert werden, optimale Arbeitsabläufe kennen gelernt werden.

 

Zusätzlich ist es eine gute Gelegenheit, sein persönliches Netzwerk auszubauen und Kontakte zu knüpfen, die sich später einmal als nützlich erweisen können.

(Quelle: planetpraktika)

 

Praktikumsarten

  • Schülerbetriebspraktikum oder Berufsorientierungspraktikum in Blockform 
    (
    Sek. I / II allg.bild.Schulen)

 

Dieses schulische Praktikum ist Pflicht und wird auch als Berufs
oder Betriebspraktikum bezeichnet. Es dauert in der Regel 2 3 Wochen. In der Hauptschule erfolgt es meist im achten oder neunten Jahrgang vorgesehen,  Realschulen sehen es im 9. Jahrgang vor, Gesamtschulen im Jahrgang 8 und Gymnasiasten absolvieren es in der Regel imJahrgang 10  absolvieren.

Es ist erwünscht, dass sicht die SchülerInnen ihre Praktikumsstellen selbstständig suchen.

Ein Praktikumsentgelt gibt es in der Regel nicht.

 

  • Langzeitpraktikum (ab Jg. 8) oder Regelmäßige Praxistage

Zielgruppe sind SchülerInnen, die Schulen besuchen, die zum Hauptschulabschluss führen (Sonderschulen, Hauptschulen, Gesamtschulen)

Sie arbeiten an einem Tag pro Woche in einem Unternehmen mit. Ziel ist, durch eine frühe und kontinuierliche Einbindung in das Arbeitsleben die Berufsorientierung der SchülerInnen zu stärken, wichtige persönliche Schlüsselqualifikationen aufzubauen und dem Betrieb die Möglichkeit zu geben, potenzielle Auszubildende intensiver kennen zu lernen. Gerade eher handwerklich orientierte Jugendliche können durch praktisches Lernen besser für die Arbeitswelt motiviert werden. Es findet eine Verknüpfung von Lernen im Betrieb und Lernen in der Schule statt.

( Quelle: IHK Mittl.Niederrhein )

 

Diese beiden Arten von Praktika werden von der Schule begleitet, d.h. der / die KlassenlehrerIn oder FachlehrerIn oder eine andere Fachkraft betreuen den / die SchülerIn und sind auch Ansprechpartner für den Betrieb.

 

  • Schnupper- oder Freiwilliges Praktikum 

 

SchülerInnen aller Schulformen können z.B. während der Ferien auch ein freiwilliges Praktikum durchführen. Die Dauer kann mit dem Betrieb individuell vereinbart werden, beträgt aber meistens zwischen 2 und 6 Wochen.

Im Unterschied zu einem Ferienjob sollte hier jedoch auf den Wunsch unverbindlich in einen Beruf oder eine Branche hinein zu schnuppern, hingewiesen werden. Ein Ferienjob beinhaltet nicht automatisch die Möglichkeit, sich die gewünschten Bereiche des Betriebes oder bestimmte Arbeitsinhalte anzuschauen.

 

Diese Art Praktikum ist freiwillig und wird daher nicht zwingend von der Schule pädagogisch begleitet. Sollte dies in Einzelfällen und aus Gründen der beruflichen Orientierung jedoch vom Betrieb, der Schule, den Eltern oder dem jungen Menschen selbst als erforderlich erachtet werden, kann unverbindlich eine begründete Anfrage bei der Schule oder beim Jugendbildungsbüro gestellt werden. Dort wird dann geprüft, ob die notwendigen Kapazitäten für eine Betreuung vorhanden sind. Es handelt sich allerdings um eine freiwillige Leistung.

 

Weitere Informationen zu rechtlichen oder versicherungsrechtlichen Fragen finden Sie im Leitfaden Schülerpraktikum des Deutschen Industrie- und Handelskammertag e.V.

Leitfaden Schülerpraktikum hier downloaden:

http://www.schule-wirtschaft.ihk.de/schule/media/pdf/leitfadenschuelerpraktikum.pdf

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